lieberhonig:

max frisch, der mensch erscheint im holozän

(Quelle: asymptotic-silence)

Briefwechsel: Vom Glück des Königs

briefwechsel:

Lieber J,

bei meiner Frau und mir hat sich in den letzten Jahren eingebürgert, dass wir auf unseren Kurztrips nach New York leben wie die Könige. Aufgrund glücklicher familiärer Verhältnisse wohnen wir in der Stadt der horrenden Mieten kostenlos und das auch noch beschämend luxuriös. Das setzt…

DBMVA 3

Wir gucken die Echo-Verleihung. Jetzt sind wir wirklich alt. Wolfgang Niedecken gratuliert den Toten Hosen. 

“Wieso reißt der eigentlich immer die Augen auf?” frage ich DBMVA.

“Damit er was sieht!” antwortet er. 

Meines Freundes Haus

Meines Freundes Haus

Ein guter Freund, jetzt über 50 Jahre alt, ist mit seiner Mutter aus Köln weg aufs Land gezogen. Als wir ankommen, riecht die Luft nach Schnee, es ist still hier, das Haus aus den 70er Jahren, stabil, solide. Ein einfaches Haus, ein kleiner gepflegter Vorgarten. Mein Freund war schon fleißig und hat einen Baum fällen lassen, der der Küche das Licht nahm. Eine breite Treppe, eine zwei Meter breite Türfassade aus weißem Holz mit Butzenscheiben. Freundlich empfängt uns das Haus, wir sind gespannt, was uns erwartet. 

Als wir in die Diele treten, fällt unser Blick zuerst auf ein schwarzes schmiedeeisernes Treppengeländer. Wir betreten das Wohnzimmer, vor einen altem,  mit rostrot glühenden Ziegelsteinen eingefassten Kamin haben die beiden behagliche Möbel gestellt: ein riesiges Ledersofa, einige Sessel in verschiedenen Farben. Der Tisch in der Mitte trägt ein kariertes Tischtuch in gedeckten Farben. An den Wänden Tontöpfe, Bücher, Bilder in verschiedenen Rahmen: Alles hier atmet Gemütlichkeit. Nichts hier ist Ton in Ton. Viele Farben, viele Hölzer. Zwei haben ihre Lieblingsstücke zusammengetragen, das sieht man. 

Aus dem Fenster geht der Blick in den Garten. Davor ein Tisch mit zwei Rattansesseln, auf diesen sitzend kann man die Vögel in den Büschen und Bäumen beobachten. Zwei Vogelhäuser aus massivem Holz hat mein Freund gekauft, im Rhododendron hinter der Terrasse spielen Meisen, Sperlinge und Blaukehlchen. Was ist es nur, was mich in diesem Zimmer so rührt? 

Mein Freund führt uns herum, erster Stock, Keller, Erdgeschoss. Manches haben die beiden verändert, vieles gelassen, wie es war.

Die Mutter unseres Freundes ruft uns: Es gibt Käsekuchen. Wir setzen uns, auf bequeme Stühle, Der Kuchen ist frisch und schmeckt nach Liebe und Früher, seine Mutter hat Sahne für zehn Personen geschlagen. „Ich musste davon nehmen!“, wird mein Mann später sagen. 

Dass die Mutter - er nennt sie „Do“ und sie ist so liebenswert, aufgeweckt und interessiert, dass wir neidisch darauf sind, dass sie zu ihm gehört statt zu uns - , dass sie auf den üblichen Schnickschnack von drei verschiedenen Kuchensorten verzichtet und sich auf ihre Käsekuchenkunst verlassen hat, dafür aber einen Liter Schlagsahne anbietet, macht uns sehr glücklich: Endlich müssen wir nicht wählen, nicht aufpassen, dass man sich nicht selbst das Stück mit der Sahne nimmt, kein Rumgeschnacke. Darüber werden wir uns später auf dem Nachhauseweg, lange unterhalten. „Wenn der Kuchen lecker ist, braucht man ja auch keine andere Sorte mehr“, wird mein Mann also später sagen, und dann, nachdenklich:  „Wann hat das eigentlich angefangen, dass man meinte, man müsste drei verschiedene Kuchen anbieten? Wann hat das angefangen, dass man Kuchen nicht mehr buk, sondern kaufte? Und wann hat es eigentlich aufgehört, dass es Leute in unserer Bekanntschaft gibt, die auf Schnickschnack pfeifen und stattdessen das einzig Richtige tun, wenn Besuch kommt: Man backt einen Kuchen. Mit einer Riesenschüssel Sahne. Basta!“ Ich weiß nicht, wann, aber es muss ungefähr zu der Zeit gewesen sein, als man anfing, statt Vorhängen Plisseéjalousien kaufte, statt Gästehandtüchern Papiertücher, als man anfing, in Linsensuppe Ingwer und Curry zu schütten, Schokolade nicht mehr als Tafel, sondern als Täfelchen servierte. Als Millionen funktionierender Röhrenfernseher auf die Kippe kutschiert wurden. Als man anfing, Sinti und Roma zu sagen statt Zigeuner und als man aufhörte, sich ab Vierzig zu siezen, als man nicht mehr Besuch hatte, sondern nur noch Gäste bekam, als man - naja, jedenfalls ist es eine Weile her!  Wir denken zusammen nach, da, auf der Heimfahrt. Wir denken über die gelackten und geschniegelten Hochglanzmöbel nach, die uns allerorten begegnen, über den unausgesprochenen Schöner-Wohnen-Award unserer Mittdreißiger-Bekanntschaft, über die Liebenswürdigkeit und den Sinn von Tischdecken, Abstelltischen und Extra-Sitzplätzen für die Vogelschau. 

Nach dem Käsekuchen setzen wir uns auf, nein, in das Sofa. Mein Freund füttert den Kamin mit Holzscheiten, dann bietet er Zigaretten an. Zigaretten in einem Lederbecher. Wir rauchen. Wann habe ich das letzte Mal in einem Haus geraucht, vor einem Kamin, in der Dämmerung, satt und glücklich von Käsekuchen und Schlagsahne? Wann hat zuletzt hinter mir ein Holzscheit geknistert?  Ich erinnere mich nicht. 

Im Haus flüstert und knackt es hinter uns, über uns, nicht nur vom Kamin. Das Zimmer ist in dunkelgelbes Licht getaucht, es ist nicht düster, es atmet. Herzenswärme. Denn meines Freundes Haus ist anders als die Häuser unserer anderen Freunde: Wir haben in den letzten Jahren einige ihrer Häuser gesehen. Bei dem einen, nennen wir ihn Hinz,  reichte das Geld nicht, um den alten Laminatboden gegen schickes Eichenparkett auszutauschen: „Kommt alles noch raus, wenn wir wieder bei Kasse sind!“ Bei Kunz hat man uns mit demselben entschuldigendem Blick durch das Haus geführt: „Die Holzdecke ist voll Eighties, die kommt irgendwann raus. Und die Fensterbänke, die kommen auch raus. Kommt alles raus!“ 

Hier hat man nicht rausgeworfen. Das schmiedeeiserne Gitter im Flur haben so viele Hände berührt. Die seufzende Treppe hat schon viel Last getragen. Wer saß nur schon alles am Fenster und da waren nur die Vögel und die Stille? Wie viele dunkelrote Gläser Wein sind vor diesem Kamin schon getrunken worden? In welchen Zimmern des Hauses hat man sich geliebt, wo hat man erbittert gestritten? Das Haus weiß dies alles, wenn du am Fenster stehst und in den Garten siehst und ganz leise bist, dann flüstert das Haus dir zu: Ich habe Geheimnisse! Jetzt auch Deine! Ich werde sie niemandem verraten, du bist hier sicher.

Auf stylisch hat man verzichtet und man hat dem Haus seine Seele gelassen. 

Ein sicherer Ort. Ein guter Ort für so einen loyalen, herzensguten Menschen. Ein Ort, den er verdient. Und umgekehrt. Stur, immer klar und kompromisslos in seinen Ansichten, dabei freundlich, bescheiden und klug, witzig und immer für eine Überraschung gut. Großzügig in vielerlei Hinsicht, anachronistisch und ehrgeizig, ohne gierig zu sein, so kennen wir unseren Freund. Er hat sich nie verbiegen lassen, er hat sich mit vielem arrangiert, gegen das andere  gezetert und opponiert hätten. Er ist viel gereist seit wir in der 10. Klasse waren. Damals war er der stylischste Junge der Schule. Das vertrug sich seiner und meiner Ansicht nach gut mit einem Faible für dunkle Möbel und amerikanische Eisenbahnen. Die, die das nicht akzeptieren wollten, hat er abgesägt und sich Neuem und Neuen zugewandt. Er war sich treu und ist es immer noch. 

Auf der Rückfahrt, nach lautem gemeinsamen Denken mit meinem Liebsten über Häuser und Orte und Kuchen und so weiter, fühlen wir uns noch viele Kilometer weiter wohl. Wir waren willkommen, wir hatten einen wunderschönen Nachmittag und wollen ganz bald wieder hin. 

Erst ein paar Tage später weiß ich, was mich so rührte: Dass es so passt, das Haus, zu seinen Bewohnern. Dass es schön ist, wenn dass Drei sich so gefunden haben. Dass ich glaube, dass mein Freund, dass die beiden, jetzt zuhause angekommen sind. Wir freuen uns schon so auf das nächste Mal! 

(Quelle: masagn)

Ich will den Gänsekiel in die schwarze Flut tauchen. Ich will einen Roman schreiben. Schöne, wahre Menschen sollen auf den Höhen des Lebens wandeln, auf ihrem offenen Antlitz soll sich die Freiheit widerspiegeln …


Nein. Ich will ein lyrisches Gedicht schreiben. Meine Seele werde ich auf sammetgrünem Flanell betten, und meine Sorgen werden kreischend von dannen ziehen …


Nein. Ich will eine Ballade schreiben. Der Held soll auf blumiger Au mit den Riesen kämpfen, und wenn die Strahlen des Mondes auf seine schöne Prinzessin fallen, dann …


Ich will den Gänsekiel in die schwarze Flut tauchen. Ich werde meinem Onkel schreiben, daß ich Geld brauche.

DBMVA (Der beste Mann von allen) II

Ich habe Streit mit eine meiner Schwestern. Der BMVA analysiert meine Probleme. Das tut er gerne. Das macht ihm große Freude.

Durch die Adern deiner Familie fließt blaues Blut, sagt er. 

Jahrelang habe ich mich gefragt, wie sich die ein oder andere Auffälligkeit erklärt und jetzt das: Wir sind Royals! 

Alles ist da, erklärt der BMVA: Es gibt einen absoluten Herrscher, es gibt einen Land- und Stammsitz, der bis zum letzten Tag verteidigt wird, durch Heirat wurde der Friede zwischen verfeindeten Territorien scheinbar wieder hergestellt. Es gibt einen Kronprinzen und eine Kronprinzessin, es gibt Neffen, von denen man sich gut vorstellen kann, dass sie wie Prinz Harry in wenigen Jahren ihren nackten Hintern in die Kamera halten werden. Es gab katholische Erziehungsanstalten, es gibt eine Tiernärrin, vor der Prinzession Anne erblassen würde. Die Königin unternimmt lange Spaziergänge in der Natur und wirkt nur auf den ersten Blick robust und landgängig. Der König schnarcht derweil auf dem Sofa, er ist verstummt, infolge von Erbstreitigkeiten und des Ingrimms darüber, dass nicht er, sondern die Königin den Familienschatz hütet wie ihren Augapfel. 

Der BMVA hat Recht. Wir reden über alles. Wir stellen fest, dass auch seine Verwandtschaft royal ist; hier: Ähnlichkeiten mit dem belgischen Könighaus. 

Gut, dass wir uns gefunden haben. Adlig, wie wir sind.

Heimweh
Wieder eine Kuh riechen,
Milch, 
einen Pferderücken,
einen alten Sattel,
einen Stall,  
Kopfsteinpflaster,
einen überreifen Apfel,
ein Stück einfache Seife,
einen aufgebrochenen Tannenzapfen,
ein überreifes Gerstenfeld,
Gras,
den Wald,
den See,
ein Stück Holz.

Heimweh

Wieder eine Kuh riechen,

Milch, 

einen Pferderücken,

einen alten Sattel,

einen Stall,  

Kopfsteinpflaster,

einen überreifen Apfel,

ein Stück einfache Seife,

einen aufgebrochenen Tannenzapfen,

ein überreifes Gerstenfeld,

Gras,

den Wald,

den See,

ein Stück Holz.

Kindernamen

poetroad:


Kokolores      (statt Dolores)
Dolorosa       (statt Rosa)
Humoris        (statt Boris)
Marter         (statt Martha)

DBMVA (Der beste Mann von allen) I

Hör mal, sagt DBMVA, du hast die Tischdecke draußen gelassen, aber es hat geregnet. Hinter dem Satz: ein aufrechtes halblautes Ausrufezeichen. Der DBMVA ist bereits im Ausrufezeichenmodus. 

Ich drehe mich um und da steht er. Schaumkrönchen auf dem linken Ohr. 

Das stimmt, sage ich, die Decke brauchte dringend eine Dusche. Punkt. Ich strahle. Mein Strahlen strahlt das Ausrufezeichen einfach davon. Ich sehe, wie es in sich zusammensinkt. Er glaubt, ich lache über meine eigenen Scherze. Aber es ist das  Schaumkrönchen, das mir große Freude bereitet. 

Der DBMVA geht, hocherhobenenhauptes. Er lacht, er lächelt, alles zusammen, Schaumkrönchen noch da. 

Ich stelle mir vor, wie er gleich im Auto sitzen wird. Das Schaumkrönchen wird in sich zusammenblubbern. Wenn er angekommen ist, wird er auch Ausrufezeichensätze sagen müssen. Wir werden beide Ausrufezeichensätze sprechen heute. Man wird mit uns in Ausrufezeichensätzen sprechen.

Hat keiner gesehen, das Schaumkrönchen, nur ich. 

Im Amt I

Ein kleiner, dicker, schwitzender Mann funkelt mich durch seine Brille an. Sie ist ein bisschen verrutscht. Der Mann  flucht. Arabisch? Persisch? Er wedelt mit Papieren vor meiner Nase, dann beginnt er zu schreien, er kreischt, er versteht nicht, warum er schon wieder warten muss, er versteht nicht die Gesichter, nicht das Papier, nicht das Land und vor allem nicht, wie er hier gelandet ist. 

Sein Übersetzer, rothaarig und rotwangig, herrscht ihn an, er möge sich beruhigen. Der kleine Mann schlägt sich mit den Fäusten an die Stirn, auf die Augen. Er weint. Ich fasse ihn am Arm. Der Übersetzer fasst ihn am Arm. Er schlägt auf uns ein. “Hol ein Glas Wasser!”, sage ich zu Melika. Melika läuft los, durch endlose Flure. 

Kommen Sie sage ich. Melika kommt, er trinkt, er ist erschöpft. Dann sitzen wir in meinem Zimmer. Ich erkläre, ganz langsam, ich zwinge den Dolmetscher, jeden Satz langsam zu sprechen. Dazwischen atmen wir nur. Irgendwann sitzen wir nur noch da. Ich lächele, er nickt. Er versteht. Er begreift. Wir atmen. Wir trinken Wasser. Vollkommene Stille. 

Der Mann nickt noch einmal. Er atmet. Langsam. Ich begleite ihn in den Warteraum. Dort heißt man ihn lächelnd willkommen. 

Romanze, Köln-Mülheim

Er küsst sie sanft und streichelt ihre Lippen

Das hat er neulich in nem Film gesehen

Am nächsten Tag zerbricht er ihr die Rippen

Der Film war Mist. Das muss sie auch verstehn. 

Er hat es schwer. Bekam vom Vater Schläge

Und zärtlich war man auch nicht, trat ihn wund

Sie weiß, in seiner Werkstatt steht die Säge

Da hält sie vorsorglich den schmalen Mund.

Er kommt oft spät. Dann treibt man´s hart und heftig

Ein Speichelfaden tröpfelt ihm vom Kinn.

Sie schaut nicht hin, er mag es einfach deftig

Schon lange fragt sie nicht mehr nach dem Sinn.

Sie liebt ihn. Meint sie. Sagen auch die andern 

Chantals und Nicoles, und die Mutter auch, 

Wer liebt, der schlägt. Nachts sieht man sie oft wandern

durch stille Räume, er schnarcht auf dem Bauch. 

Das muss so sein. Ein Mann ist bös und derbe

das sagt der Nachbar und man senkt den Blick.

Sie hält den Mund, das Glück ist eine Scherbe.

Am nächsten Tag bricht er ihr das Genick. 

Nachbarn mit Kind UND Hund IV.Akt

0.30 Uhr 

Herr und Frau X auf der Bank vor unserem Schlafzimmerfenster

Herr X (im Folgenden HX genannt, man lese dies laut): ÄÄIIIIIIIII ÄÄÄÄÄIIIIIIIIII

Frau X: ROOOOOOOOOCKY! 

HX: ÄÄIIIIIIII ! SAU DRECKIGE HURENSÖHNE IHR ARSCHLÖCHER ÄIIIIIIIIIIII 

FX: ROOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOCKYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYY

HX: ÄÄÄÄÄÄÄÄIIIIIIIIIII. HÖRT ALLE MA ZU, IHR ARSCHLÖCHER.

(VOM BALKON): SCHNAUZE DA UNTEN!

HX: KOMM RUNTER UND ZEIG, DASS DU EIN MANN BIST! 

FX: ROOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOCKYYYYYYYYYYYYYYYYYY

ICH: DARF ICH AUCH KOMMEN, WENN ICH EINE FRAU BIN? 

HX: HÄÄÄÄÄÄ????? ÄIIIIIIIIIIIIIIIIIII ARSCHLÖCHER! ALLES ARSCHLÖCHER!!

FX: ROOOOOOOOOOOOOOCKYYYYYYY. 

MANN VOM ORDNUNGSAMT: WAS IST DENN HIER LOS?

HX FX: DA SCHREIT DAUERND EINER.

HX: SON ARSCH…

FX: HARRY! SCHNAUZE. DER ROCKY IST WEG

MANN VOM ORDNUNGSAMT: HABEN SIE HIER GESCHRIEEN?

FX: WIR? DER ROCKY IST WEG. 

MANN VOM ORDNUNGSAMT: DANN IS JA ALLES IN ORDNUNG GUTE NACHT.

HX: GUCK MA, DA KOMMT DE ROCKY. ROOOOOOOOCKYYYYYYYY. LIEBALIEBALIEBALIEBALIEBAROCKY! 

STIMMEN ENTFERNEN SICH.

0.55 UHR

Nachbarn mit Kind UND Hund III.Akt

Kinder, zerteilt euch im Park! Der Rocky ist weg. 

ROOOOOOOOOOOOOOOOOOOOckyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy